Heilpraktikerin Christiana Purol, Mitglied im Fachverband deutscher Heilpraktiker e.V.
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Wann und wie die Akupunktur-Therapie Anwendung finden sollte

Die Akupunktur ist als wesentlicher Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), eine seit über 4000 Jahre überlieferte Methode. In Deutschland sind erste Ansätze und Überlieferungen seit dem 17. Jahrhundert bekannt.

Die Akupunktur ist eine Regulationstherapie, die Kräfteungleichgewichte im Körper ausgleichen kann. Es werden Blockaden, Fülle oder Mangel der Lebensenergie (chin. Qi), die als Verursacher für Erkrankungen verantwortlich sind, mit Hilfe der Akupunktur oder der Moxibustion ( Moxi-Therapie, mit Wärme behandelte Akupunkturpunkte) beseitigt.  Die TCM  verwendet zur Erklärung der Effekte das Modell der im Körper entgegengesetzt wirkenden Kräfte Yin und Yang. Eine Störung des Gleichgewichtes zwischen Yin und Yang führt zu Krankheit. Hier soll die Akupunktur zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes und zur Gesundung des Patienten dienen. Das Qi zirkuliert in Leitbahnen, den Meridianen. Auf den Meridianen sind die Akupunkturpunkte wie Perlen auf einer Kette aufgefädelt. Diese 361 klassischen Akupunkturpunkte liegen bei der von mir angewandten Körperakupunktur auf den Meridianen über den ganzen Körper verteilt. 

Immer wieder gibt es Bemühungen, die Akupunktur nach europäischen wissenschaftlichen Maßstäben zu erklären. Hierbei ist festgestellt worden, dass die feinen Nadeln in den Akupunkturpunkten zu einer Stimulation der Nervenendigungen und damit zu einem direkten Effekt am Rückenmark und in Teilen des Gehirns führen. Die Weiterleitung von Schmerzimpulsen kann schon im Rückenmark unterdrückt werden. Es werden außerdem körpereigene Übermittlungsstoffe und Opiate ( z.B. Endorphin ) freigesetzt und  körpereigene Systeme genutzt, um so die Selbstheilungskräfte des Patienten zu unterstützen. Oft ist die Akupunktur in der Lage wirkliche Heilung einer Erkrankung herbeizuführen und der Patient muss sich nicht auf ein Verdrängen der Symptome beschränken. Dennoch gilt grundsätzlich: Akupunktur heilt was gestört ist, Akupunktur heilt nicht was zerstört ist.  

Wenn sich aus Befunderhebung oder dem persönlichen Wunsch des Patienten eine Akupunkturbehandlung ergibt, beginnt diese mit einer gründlichen Erstanamnese (Erhebung der Krankengeschichte). In dieser, meist bis zu zwei Stunden dauernden, Anamnese werden alle den Patienten betreffenden Informationen abgefragt, um im Anschluss ein Behandlungskonzept, welches direkt auf den Patienten zugeschnitten ist, zu entwickeln. Wie bei allen naturheilkundlichen Behandlungen ist auch hier der Erfolg der Akupunktur-Therapie maßgeblich von der Mitarbeit des Patienten abhängig. So gilt es häufig gewohnte Lebensweisen ( z.B Ernährung, Bewegung) langsam zu verändern, um die bestehende Erkrankung zu beseitigen. Auch hier erhält der Patient selbstverständlich Beratung und Hilfestellungen. Vor jeder Akupunktursitzung werden Veränderungen, Empfindungen und das momentane Befinden besprochen, um auch auf aktuelle Ereignisse Rücksicht zu nehmen. Dann wird in ruhiger und angenehmer Atmosphäre die Akupunktur begonnen. Während der Ruhephase, in der die Nadeln ihre Wirkung entwickeln entscheidet der Patient, ob er mit leiser Musik oder in völliger Stille entspannen möchte. Im Anschluss bespricht man noch eventuelle Ereignisse unter der Akupunktur, um auch hier noch einmal Rückschlüsse auf die Behandlung zu ziehen. 

Um der ganzheitlichen Sichtweise zu genügen, ist es natürlich auch möglich, nicht nur körperliche Symptome zu behandeln. Die Akupunktur eignet sich auch hervorragend, um psychischen Beschwerden entgegen zu wirken. Letztlich ist das Thema (fast) immer Stagnation. In welcher Form diese Stagnation zum Ausdruck kommt ist eben  von Mensch zu Mensch unterschiedlich!

Indikationen der Akupunktur nach Angaben der WHO ( Weltgesundheitsorganisation):  

  

  1. Erkrankungen des Atmungstraktes 
akute / chronische Stirn-/ Kiefernhöhlenentzündung                       
akuter / chronischer Schnupfen
Mandelentzündung (Tonsillitis)
allgemeine Erkältungskrankheiten
akute / chronische Bronchitis (Entzündung der Bronchien)
chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege (Asthma bronchiale)

 

  1. Augenerkrankungen
Bindehautentzündungen
Grüner Star

 

  1. Erkrankungen der Mundhöhle 
Schmerzen nach Zahnentfernung
akute / chronische Halsentzündung

 

  1. Erkrankungen des Verdauungstraktes  
akute / chronische Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
chronisches Geschwür (Ulcus)
Verstopfungen      
Verkrampfungen
akute/chronische Darmentzündung  
übersäuerter Magen           

 

  1. Neurologische Erkrankungen 
Kopfschmerzen
einseitiger Kopfschmerz (Migräne )
Gesichtsschmerz (Trigeminusneuralgie)
Gesichtslähmung (Facialisparese)
Lähmungen nach Schlaganfall
Missempfindungen der Extremitäten (Periphere Neuropathien)
Erkrankung des Innenohres ( Morbus Meniére)
Hexenschuss (Ischialgie)
Schmerzen der Zwischenrippennerven (Interkostalneuralgie)
Bettnässen

   

  1. Orthopädische Erkrankungen
Schulter Arm Syndrom
Tennisellenbogen
Hexenschuss (Lumbalgie)
Rheuma

 

  1. Hauterkrankungen
Ekzeme
Entzündung der Haut, allergisch (Neurodermitis)
Wundheilungsstörungen            
Infektion mit Herpesvirus (Herpes simplex)
Gürtelrose (Herpes zoster)

 

  1. Allergien jeder Art
Heuschnupfen
Hausstauballergie
Tierhaarallergie

 

Darüber hinaus ist die Akupunktur auch bei vielen anderen Erkrankungen angezeigt:

Schmerzen chronisch / akut
psychische Erkrankungen ( Depression, Schlafstörungen, Angstneurosen, Burn out Syndrom, etc.)
Störungen der Immunabwehr ( Infektanfälligkeit, entzündliche Darmerkrankung wie Morbus Crohn etc. )
durch selbstregulatorische (homöostatische) Wirkung z.B. auf den Blutdruck, Blutzucker etc.
Viele Erkrankungen aus dem muskulären Bereich ( z.B. Asthma, Sportverletzungen etc.)
Sucht

 

Nebenwirkungen gibt es bei der Akupunktur keine, dennoch sollten z.B. Schwangere mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Mögliche Gefahren der Akupunktur sind bei genauer Beachtung der Regeln völlig zu vermeiden.

Bei Kindern besteht die Möglichkeit ohne Nadeln, stattdessen durch sanften Druck die  Akupunkturpunkte zu stimulieren.

Die Akupunktur erinnert den Menschen wieder daran, was er eigentlich wirklich ist!

Hinweise auf Medikationen, Anwendungen und Therapien werden beispielhaft aufgeführt und sind nicht als Anleitung zur Selbstmedikation oder Selbsttherapierung zu verstehen.

Die verschiedenen Therapieformen werden hier bewusst vereinfacht beschrieben um eben nur einen Einblick und ein gewisses Verständnis für das zugrundeliegende Verfahren zu geben. Weiterführende fachliche Abhandlungen lassen sich dazu jeweils entsprechend im Netz finden. Bei Fragen zu den von mir angewandten Therapieformen können Sie sich jedoch gerne direkt an mich wenden, beachten Sie bitte den Haftungsausschluss. Hier finden Sie weitere Angaben über mich.

Gerne stehe ich für Fragen zur Verfügung. 

Meine nicht kommerziellen Link-Empfehlungen:

Pascoe NaturmedizinPascoe Naturmedizin

Beschreibung alternativer Heilmethoden und DiagnoseverfahrenDas Gesundheitsportal

Patientenratgeber Naturheilkunde.de

Zeitschrift NATUR & HEILEN

HEILPRAKTIKER - INFONET

online Ernährungs- und Gewichtsanalyse der Universität Hohenheim

Die Märkische Kiste

Stand: 04.09.16

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Termine nur nach Vereinbarung Mo-Fr 10°°-18°° und Sa. 10°°-14°° Uhr

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